Mit dem Tabakquartier entwickelt Justus Grosse derzeit das über 20 Hektar große ehemalige Areal der Martin-Brinkmann-Zigarettenfabrik – einst Europas größte Tabakfabrik – zu einem Vorzeigequartier mit einer Mischung aus Arbeit, Wohnen, Freizeit und Kultur. Bereits jetzt sind dort mehr als 300 Unternehmen ansässig. Die Fertigstellung ist für 2027 geplant. Insgesamt investiert Justus Grosse rund 700 Millionen Euro in das Quartier.
Die Wohnungen und Arbeitsstätten werden mit klimafreundlicher Energie versorgt: Von Photovoltaik über Wärmegewinnung aus Abwasser bis zu modernen Blockheizkraftwerken reichen die Energiequellen. Künstliche Intelligenz hilft, die Steuerung der Wärmeerzeugungsanlagen zu optimieren, um eine hocheffiziente Energieausnutzung zu erreichen. Zur Bewältigung der kurzen Strecke über die Weser in die Innenstadt stehen neben gut erreichbaren ÖPNV-Angeboten auch Car-, Bike- und E-Scooter-Sharing sowie E-Ladestationen zur Verfügung.
Ein besonderer Meilenstein war im vergangenen Herbst das Richtfest für das „Lighthouse“. Das siebengeschossige Bürogebäude mit 3.700 Quadratmetern Fläche wird in einer für Bremen einzigartigen Holzbauweise realisiert. Es soll höchste Umweltstandards erfüllen und ist bereits vollständig an das weltweit tätige Kaffee- und Teeunternehmen JDE Peet’s vermietet, das dort seine Zentrale für Deutschland, Österreich und die Schweiz einrichten will. Justus-Grosse-Geschäftsführer Marcel Linnemann nennt das Lighthouse daher einen „weiteren wichtigen und belebenden Baustein für die Weiterentwicklung der vielseitigen Mieterstruktur im Tabakquartier“.
Ebenfalls besonders innovativ ist der Fleetpark, dessen nächster Bauabschnitt Ende 2026 fertiggestellt sein soll. Das Gelände dient nicht nur als Aufenthaltsraum und Spielplatz für Kinder, sondern es nimmt auch das Regenwasser von umliegenden Dach- und Außenflächen auf. Für Seniorinnen und Senioren stehen ebenfalls Angebote bereit: Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat 24 moderne Mietwohnungen erworben, die mit einem innovativen Notrufsystem ausgestattet sind. Zudem profitieren die Bewohnerinnen und Bewohner von Unterstützungs- und Beratungsangeboten.