In den Dialog gehen und gemeinsame Interessen und Perspektiven ausloten – das war das Ziel der IHK-/DIHK-Delegation, die sich am 22. Juni auf eine Reise nach Washington D.C. und New York machte.
Die Handelskammer Bremen war durch Hauptgeschäftsführer Dr. Matthias Fonger vertreten. Neben den insgesamt elf IHK-Vertreterinnen und Vertretern nutzten auch die Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Dr. Helena Melnikov, und weitere DIHK-Vertreter die Gelegenheit für intensive Gespräche mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Administration. Der aktuelle Zollkonflikt und die Chancen für ein Industriegüterabkommen standen dabei im Mittelpunkt der Gespräche.
Die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Deutschland und den USA sind enorm: Knapp 6.000 deutsche Unternehmen sind in den Vereinigten Staaten aktiv, rund 1.400 US-Unternehmen haben auch Standorte in Deutschland. Das Handelsvolumen beträgt circa 250 Milliarden Euro jährlich. Mehr als 500 Milliarden Euro investieren deutsche Unternehmen jährlich in den USA.